Baby Jil 😻

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Ausstellungen ja, aber nur …

… so selten wie möglich.

Zumindest ist das unsere Devise. Jede Ausstellung bedeutet auch für ein nervenstarkes Katzentier Stress: ungewohnte Umgebung, Scheinwerfer, Lautsprecher, viele fremde Menschen und vor allem Gerüche von sehr vielen anderen Katzen. Das bedeutet für das Raubtier Katze puren Stress, dem es in der Natur aus dem Weg geht. Katzen verhalten sich dann auffallend ruhig, schlafen, sehen augenscheinlich entspannt aus, was sie aber überhaupt nicht sind. Das ist pure Verdrängung und Selbstberuhigung. Ich habe meine Katzen viel zu lieb, um ihnen oft diesen Zustand anzutun. Um das zu erkennen, muss man aber das Wesen einer Katze kennen.

Aber …. wenn ein Tier zur Zucht eingesetzt werden soll, sollte es einmal von Katzenrichtern begutachtet werden, denn es geht um den Rassestandard.

Dieser Punkt ist für die German Rex auf Ausstellungen immer noch nicht ganz klar, da nicht alle Allbreed Richter mit dem Rassestandard vertraut sind. So kann es passieren, dass Tiere, zum Beispiel aus einem Outcross (F1 Generation), nicht entsprechend bewertet werden.

Alles in allem sollte ein seriöser Züchter einen für die Katzen erträglichen Mittelweg finden, denn Zuhause ist es doch am schönsten. 😊 Die eigene Profilierungssucht darf nicht über das Tierwohl gestellt werden. Als Tierschützerin stehen mir daher auf Ausstellungen oft die Haare zu Berge.

Wir waren am 12.05. mit unserer Koko Chanel und Ismo vom Hause Jung auf der Weltausstellung in Wesel und sind mit den Richterbewertungen mehr als zufrieden.

Das sollte also erstmal wieder reichen; zumal ich als Allergikerin nicht mit so vielen Allergenen zurecht komme.

Wir genießen jetzt wieder für längere Zeit unser häusliches Zusammenleben. 😊