Unsere Katzen haben eine persönliche Pflegerin 👩‍⚕️

Grace, unsere alte Dobifrau 😍

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Was bedeutet Zucht eigentlich?

Bedeutet Zucht, eine Katze und einen Kater zu besitzen und diese immer wieder Nachwuchs auf die Welt bringen zu lassen? Nein, denn Zucht bedeutet Selektion und nicht die bloße ständig wiederkehrende Verpaarung von den selben Elterntieren.

Bei unserer German Rex ist Selektion unumgänglich: der Genpool muss erweitert werden, der Standard soll gefestigt werden (Familiengesicht kreieren) und die Gesundheit ist bei dem Rasseaufbau ein weiterer wichtiger Punkt.

Diese Aspekte zusammen zu bringen stellt eine Herausforderung dar, denn Ausfallschritte (Outcross = Einkreuzung einer anderen Rasse) sind immer wieder erforderlich.
Das heißt: Katzen fremder Rassen ziehen in den Zwinger, Verpaarungen werden durchgeführt und das vielversprechendste Baby (Rassestandard, Fellstruktur und/oder Charakter z.B.) bleibt in der Zucht.
So kann man den Fortbestand sowie die Weiterentwicklung der German Rex fördern.

Worauf läuft diese Vorgehensweise hinaus?
Irgendwann beherbergt man eigentlich hunderte von Katzen.
Da stellt sich die Frage nach artgerechter Haltung und Tierschutz.
Ein Herdentier ist auch die German Rex nicht.
Jedes einzelne Tier (egal ob gelockt oder glatthaarig) hat einen Anspruch auf Liebe, Zuwendung, Fürsorge.
Aus meiner Sicht als Tierschützerin funktioniert das aber nur bei einer kleinen Anzahl von Katzen im Haus, ansonsten ist man nur noch Versorger: Katzenklos reinigen, füttern; die Finanzierung muss ebenfalls gesichert sein (Tierarztbesuche, Vorsorgeuntersuchungen, Seuchentests, Impfungen, Ausstellungen usw.).
Zu einer seriösen Zucht gehört aber auch, und vor allen Dingen, Zeit für die Tiere, Zeit für die Aufzucht und Sozialisierung der Babys.

Um diesen Ansprüchen entsprechen zu können, muss man zum Wohle der nicht mehr für die Zucht benötigten Tiere ein anderes schönes Zuhause suchen und finden, denn jedes Geschöpf hat Anrecht auf ein glückliches Leben.

Dafür hat ein „guter“ Züchter zu sorgen (unter anderem).

Gesunde Zuchtkatzen – Eins der Themen: PKD

Krank werden kann einmal jedes Lebewesen.

Das Thema „PKD“ (polyzistische Nierenerkrankung) ist auch ungewöhnlich in unseren Kreisen und bislang liegen in unserer direkten Linie vom Hause Jung keine Erbkrankheiten vor (Gentest).

Nun ist aber eine PKD bei mindestens einem Bruder von Annelie aufgetreten.

Was heißt das für uns?

Die Nieren unserer Lilly (Annelie) sowie von ihrer Tochter Bibi (Duchesse) wurden geschallt sowie Gentests durchgeführt.

Das Ergebnis:

Lilly und Bibi sind gesund. Beide Katzen sind keine PKD-Träger. Dies trifft auf alle Kinder von Lilly zu.
Wir können demnach beruhigt mit unseren gesunden Katzen züchten. Ansonsten wären sie raus aus der Zucht und alle Betroffenen informiert worden.
Natürlich sind diese Untersuchungen nicht gerade günstig, aber unumgänglich, den Tieren zuliebe.

Hier ein Auszug aus Wikipedia:

Die Bekämpfung richtet sich auf das frühzeitige Erkennen erkrankter Tiere aus der Zucht (meine Anmerkung: dies gilt natürlich auch für Leukose und weitere schwere Erkrankungen).

Mit der Verpaarung zwischen einer polyzistisch-heterozygoten Katze ist es zwar möglich, PKD-freien Nachwuchs zu züchten (siehe den erkrankten Bruder von unserer gesunden Lilly; also 50% gesund und 50% krank).“

Aber… wer will das schon? 100% gesund ist der einzige Weg in der Zucht. Also muss der kranke Elternteil von Lilly ermittelt und aus der Zucht genommen werden.
(Die Krankheit muss ja nicht gezwungenermaßen ausbrechen. Aber man darf nicht mit so einem
Tier züchten.)
Es kann der Vater oder die Mutter sein, da die PKD autosomal dominant (also geschlechtsunabhängig) vererbt wird.

Wichtig: aus solch einer Verpaarung eines kranken Elternteiles mit einem gesunden Elternteil können immer wieder auch Tiere mit PKD fallen.

Diese Zucht ist nach §11 des deutschen Tierschutzgesetzes nicht erlaubt.

Aufgrund der monogen vererbten Einzeldefekte und Erkrankungen ist sie als Qualzucht eingestuft.

Sofern solch eine Verpaarung wissentlich durchgeführt wird, macht man sich strafbar.

Fazit: sobald eine Krankheit auftaucht, besteht Handlungsbedarf.

Wir haben die PKD für unseren Zwinger ausgeschlossen und gehen verantwortungsvoll mit der Zucht um, denn der Tierschutz stand und steht für uns immer an erster Stelle.

Dies ist unser Weg; schon immer gewesen.

Sommerzeit: die pure Freude für das Wüstentier Katze

Aber die sonnige Jahreszeit birgt auch viele Gefahren für unsere Stubentiger.

Katzen suchen in der Regel liebend gerne sonnige Schlafplätze auf. Sie sind wahre Sonnenanbeter und können ihre Herkunft als Wüstentier nicht verleugnen. Mittlerweile konnten Genetiker beweisen, dass die Falbkatze (Felis silvestris lybica) die Urmutter unserer Hauskatzen ist. Hier lauert naturgemäß nun schon die erste Gefahr:
……..

Weiter lesen mit:

http://www.german-rex.info/index.php/gesundheit/62-sommerzeit-die-pure-freude-fuer-das-wuestentier-katze

Das Katzenklo macht die Katze froh

Das trifft allerdings nur zu, wenn die Katzentoilette mehrmals täglich (mindestens zweimal) gereinigt wird. Hygiene ist in einem Katzenhaushalt das A und O, denn nicht nur der Mensch mag es sauber, auch die Katze ist ein sehr reinliches Tier und wird sich andere Orte für ihr Geschäft suchen, sofern ihre Toilette verdreckt sein sollte.

Dabei gilt die Regel: Zwei Toiletten für eine Katze, drei Toiletten für zwei Katzen. Leben in Ihrem Haushalt mehr als drei Katzen rechnet man pro Katze eine Toilette plus eine Toilette zusätzlich.

In unserem Haus gibt es auf jeder Etage Katzenklos, denn manchmal ist der Gang von hoch oben bis hinab in den Keller für eine junge Mieze doch zu viel verlangt. Darüber hinaus müssen sich die Katzenklos an einem ruhigen Ort befinden. Ohne menschlichen Durchgangsverkehr, ohne elektrische Geräte (Waschmaschine, Wäschetrockner usw.).

Einmal wöchentlich empfiehlt es sich, das Streu komplett zu entfernen, die Katzenklos auszukochen und mit Sagrotan oder Lavendelreiniger zu behandeln. Die Böden werden dann ebenfalls gründlich gereinigt, desinfiziert, die Toiletten mit frischer Streu befüllen und schon fühlen sich die Samtpfoten wohl. Hygiene gilt nicht nur für die Katzentoiletten und deren Umgebung. Die Liegeplätze, Decken usw. müssen ebenfalls regelmäßig gereinigt werden. Kontrollieren Sie auch immer wieder den Kratzbaum. Staubsaugen ist sowieso selbstverständlich.

Unsere Babys ziehen in der Regel im Alter von 12 Wochen aus und sind dann schon lange stubenrein. Bei uns lernen die Kleinen auch verschiedene Streuarten und unterschiedliche Formen von Katzentoiletten kennen.

Falls doch mal ein „Unglück“ passieren sollte… hier eine Checkliste:

  • Sind die Katzenklos sauber?
  • Wird das Katzenstreu akzeptiert oder ist es eine ganz neue unbekannte Marke für die Katzen?
  • Haben Sie täglich wirklich genug Zeit mit Ihrer Katze verbracht? Spielen? Kuscheln? Eine Katze braucht viel Zuwendung!
  • Gab es in der Familie Zank, Streit, Stress? Ist jemand ausgezogen oder hinzugekommen? Ein neuer Mensch? Eine neue Katze? Oder evtl. ein Hund?
  • Wird das Katzentier evtl. geschlechtsreif und markiert daher?
  • Liegt ein medizinisches Problem vor (Blasenentzündung, Harngries …. )? Bei Unsicherheit sollten Sie sofort den Tierarzt konsultieren.

Gefährliche Lebensmittel für Katzen

Hier folgt eine ganz kurze Liste über Lebensmittel, die nicht gesund für Ihre Katze sind.
Ist evtl. für manche Leser interessant, selbst wenn ich ein bisschen „missionarisch“ klingen sollte. 🙂

Zur artgerechten Ernährung von Katzen habe ich bereits einen ausführlichen, sachlichen Artikel verfasst.
Wer ihn lesen will, findet ihn unter: http://www.german-rex.info/index.php/katzenfutter

Aber nun zu der Auflistung:

Thunfisch
Heiß begehrt bei Katze und Mensch ist der Thunfisch. Gegen den Thunfisch sprechen aus meiner Sicht sehr ausschlaggebende Punkte:

– er ist schon fast hoffnungslos überfischt und steht vor dem Aussterben
– für Katzenfutter mit Thunfisch werden Wildfänge verwendet; d.h. es sterben dafür auch Delfine und andere Meeresbewohner in den Netzen der Großfischerei.
– hohe Belastung mit Methylquecksilber, welches den Verkoster (egal ob Mensch oder Tier) gesundheitliche Schäden zufügen kann

Falls Sie nicht auf Thunfisch für sich und Ihre Samtpfoten verzichten wollen, kaufen Sie ausschließlich Thunfisch mit einem Prädikat vom wwf oder von Greenpeace, in eigenem Saft und als Leckerbissen nur hin und wieder.
Denn…. Die Natur produziert nicht am laufenden Band. Wer auch noch in Zukunft Thunfisch genießen möchte, sollte dies in der Gegenwart mit Bedacht tun. Es handelt sich um ein Lebewesen, dass sich fortpflanzt, sich im Schwarm bewegt und Jungtiere großzieht.

Milch, Milchprodukte von der Kuh … werden von erwachsenen Katzen nicht vertragen. Sie reagieren allergisch auf die Laktose (Milchzucker) und bekommen Durchfall oder sogar Allergien. Ziegenmilch ist für Katzen verträglich und auch für die Aufzucht junger Katzen zu empfehlen.

Rosinen und Weintrauben… lösen bei Katzen Durchfall und Erbrechen aus. Es kann sogar zum Nierenversagen kommen. Also achten Sie bitte darauf, dass Ihre Katze nicht die Möglichkeit, Rosinen und / oder Weintrauben in größeren Mengen zu sich zu nehmen, hat.
Wer mit Katzen lebt, ist in der Regel eh ein ordentlicher Mensch und räumt oft auf. 🙂

Leber und Vitamin A… löst bei einem Zuviel an Vitamin A eine Vergiftung aus, die sogar tödlich enden kann. Die Katze darf demnach nicht täglich Leber bzw. Vitamin A erhalten. Einmal wöchentlich reicht aus. Manchmal ist weniger einfach mehr….

Süßigkeiten, Bonbons, Schokolade usw. ….
verstehen sich wohl von selbst und gehören nicht auf den Speiseplan von Haustieren. Schokolade z.B. enthält für die Katze das giftige Theobromin und kann zu lebensgefährlichen Vergiftungen führen. Dies gilt ebenso für manche Inhaltsstoffe in anderen, für den Menschen bestimmten Naschereien. Denken Sie also daran: Ihre KATZE ist eine Katze und muss artgerecht ernährt werden.

Zwiebelgewächse, Knollen, Knoblauch, Schnittlauch, Lauch usw.
Die in Zwiebelgewächsen vorhandenen Schwefelverbindungen zersetzen die roten Blutkörperchen im Organismus einer Katze. Das Tier wird vergiftet. Hinzu kommt das teilweise in o.g. Lebensmitteln vorhandene ätherische Öl als zusätzliche Gefahrenquelle (ebenfalls giftig).
Lassen Sie sich also nicht von sog. Futtermitteln oder Wurmkuren verleiten, denen Knoblauch zwecks natürlicher Entwurmung beigemengt wurde. Diese Verabreichung kann zu einer gefährlichen Anämie bei ihrem Tier führen, aber nicht zu einer ordentlichen Entwurumung.

Getränke
Die Katze bekommt lediglich Wasser zu trinken: entweder aus dem Wasserhahn oder stilles Wasser aus der Flasche. Katzen lieben übrigens abgestandenes Wasser. Ein Trinkbrunnen ist nur bei einer überschaubar großen Katzengruppe ohne Freigänger zu empfehlen. Ansonsten ist ein Trinkbrunnen nicht hygienisch genug.
Mehr zum Thema Trinken und Trinkverhalten bei Katzen finden Sie unter:
http://www.german-rex.info/index.php/trinken

Weitere seriöse Informationen über die Ernährung von Katzen erhalten Sie von Ihrem Tierarzt. Glauben Sie nicht alles, was im Internet zu lesen ist. Hier kann jeder alles sein und schreiben.
Greifen Sie auf den Experten an Ihrer Seite zurück, den Tierarzt, oder auf die gedruckte Fachliteratur.

Bitte vor überflüssigen Anfragen einfach die Website lesen…..

Wer wirklich Interesse an unseren Rexen vom Hause Jung hat, sollte sich bitte
vor einer vorschnellen Anfrage auf meiner Website einlesen:
http://www.german-rex.info

Hier wird eigentlich jedes Themenfeld regelmäßig aktualisiert und
ausführlich beschrieben.

Ein Smartphone, eine schnelle Google-Recherche verleiten natürlich zu einer
schnellen Anfrage.
Aber diese Oberflächlichkeit lese ich doch sofort heraus.
Und aufgrund der vielen Anfragen werde ich nicht mehr überflüssigerweise
zum tausendsten Male meine eigenen Texte kopieren.
Copy und Paste sind
a) langweilig
b) unhöflich

Und so unhöflich wie die nicht informierten Anfragen („ich will eine Katze….“)
will ich eigentlich nicht mehr beantworten.
Bedenkt:
Ich bin kein klassischer Züchter, sondern stamme aus dem Tierschutz.
Hier achtet man noch viel mehr auf zuverlässige zukünftige Tiereltern;
so wie seriöse Züchter natürlich auch.

In diesem Sinne….
Ein Tier ist kein Gegenstand.
Eine Adoption muss wohl durchdacht sein.