Unverhofft kommt oft, eine Katze kommt ins Haus, auf die man …

… evtl. allergisch reagiert und das Tier trotzdem erst einmal behalten möchte.

schnelle Maßnahmen:

  • Was ich sowieso jedem Allergiker empfehlen kann, ist ein hochpotenter Luftreiniger.
    Nicht nur bei Katzenhaarallergie (eigentlich eine fälschliche Bezeichnung), sondern auch bei diversen Kreuzallergien wie z.B. Hausstaub, Milben, Pollen usw. usw..
    Der Luftreiniger sorgt für saubere, gefilterte Luft im Raum.
    Je nach Größe werden mehrere Räume mit frischer Luft versorgt.
  • Täglich saugen, feucht staubwischen und regelmäßig lüften
  • Teppiche entfernen, wischbare Bodenbeläge sind zu bevorzugen
  • Die Katze mit Allerpet feucht abreiben. Allerpet hat sich bewährt.
    Man kann es auch für die Umgebung und Kuschelplätze, Kratzbaum und Böden verwenden.
  • Oftmals gewöhnt sich das Immunsystem an den Allergieauslöser.
  • Als erste Hilfe Maßnahme kann man beim Hausarzt eine Spritzenkur durchführen lassen.
  • Bioresonanztherapie soll ebenfalls hilfreich sein. Dazu kann ich persönlich leider keine näheren Auskünfte geben.
  • Gehen Sie in sich! Die Psyche darf nicht außer Acht gelassen werden.
    Angst ist ein sehr großer Faktor und kann schon Allergieschübe ohne Auslöser auslösen.
  • Wer nicht züchtet und nicht evtl. gerade dieses Tier für die Zucht, z.B. für einen Outcross benötigt, sollte seine Katze oder Kater schnellstmöglich kastrieren lassen,
    denn ca. sechs Wochen nach der Kastration sinkt die Enzymproduktion, die für unsere Allergien verantwortlich ist, um fast 50%. Das ist enorm viel.
  • Halten Sie die Katze aus Ihrem Schlafzimmer fern. Man sollte nichts provozieren oder verschlimmern. Eine Katze sollte eh immer nur in Katzengesellschaft leben und kann sich nachts mit der anderen Fellnase beschäftigen oder kuscheln.
  • Denken Sie nicht so viel über Ihre Befindlichkeit nach. Viele Allergiker schauen fast ausschließlich in sich hinein.

Viele weitere Informationen zum Themenbereich Allergie finden Sie unter folgendem Link:

http://www.german-rex.info/index.php/allergie

 

 

Weihnachten mit unseren Katzen

In der Vorweihnachtszeit werden wir alle durch die Medien, sozialen Netzwerke, Werbung im Briefkasten zu vielen Geschenkeinkäufen animiert.

Wir Menschen sind dafür empfänglich; auch für unsere Vierbeiner die Spielzeugindustrie anzukurbeln.
Wir möchten schenken und verwöhnen. Das ist an sich auch gut so.
Nur, was brauchen wir und unsere Tiere eigentlich wirklich?
Zeit miteinander: gemeinsame Spiele, Kuscheln und eben Zeit füreinander haben.

Für gemeinsame Spiele benötigen wir natürlich Spielzeug.

  • mit Erbsen oder Reis gefüllte Plastikeier (Kinderüberraschungseier) sind der Renner
  • Schmusekissen kommen auch immer gut an bei unseren Katzen:
    Stoffreste nach Belieben zuschneiden, bis auf eine Seite zusammennähen, mit Katzenminze oder Baldrian füllen, die Naht schließen.
  • Katzenangeln regen dazu an, die Harmonie in der Gruppe zu intensivieren.
    Holzstab, Kerbe einritzen, Schnur oder gehäkeltes Band anbinden und das Ende mit einem ausgestopften Ball versehen (annähen z.B.)
  • Intelligenzspielbrett beschäftigt die Stubentiger: Pappkarton als Grundlage / Boden verwenden.
    Darauf gespülte Joghurtbecher verschiedener Größen kleben.
    Leere WC-Papierrollen vertikal ebenfalls ankleben. Alles gut trocknen lassen.
    Dann mit Leckerlis befüllen und die Katzen sind beschäftigt.
  • Leckerlis selber machen! Da weiß man, was drin ist.
    Rezepte finden Sie unter folgendem Link:
    http://www.german-rex.info/index.php/kochen-fuer-die-katze

Beachten Sie die Gefahren in der Weihnachtszeit.
Viele Dekoartikel sind giftig oder anderweitig gefährlich für Katzen.

Bitte schauen Sie diesbezüglich auch hier vorbei:

http://www.german-rex.info/index.php/gesundheit/33-gefahren-in-der-weihnachtszeit
Auch Essensreste vom fetten Essen vom Tisch gehören nicht in den Katzennapf.
Auch hier gilt die Devise:

Kochen Sie ein schönes Stück Rind oder Geflügel für Ihre Stubentiger.
Mit Sud ist dies eine gesunde und leckere Mahlzeit.

Rezepte dazu finden Sie ebenfalls auf meiner Website im Bereich „Kochen für die Katze“.

Nun wünsche ich Ihnen allen und Ihren Vierbeinern eine unbeschwerte und harmonische Vorweihnachtszeit.

Ihre / Eure,

 

Kirsten Müller-Jung und der Rest aus Villa Kunterbunt 🙂

 

 

 

 

Was bedeutet Zucht eigentlich?

Bedeutet Zucht, eine Katze und einen Kater zu besitzen und diese immer wieder Nachwuchs auf die Welt bringen zu lassen? Nein, denn Zucht bedeutet Selektion und nicht die bloße ständig wiederkehrende Verpaarung von den selben Elterntieren.

Bei unserer German Rex ist Selektion unumgänglich: der Genpool muss erweitert werden, der Standard soll gefestigt werden (Familiengesicht kreieren) und die Gesundheit ist bei dem Rasseaufbau ein weiterer wichtiger Punkt.

Diese Aspekte zusammen zu bringen stellt eine Herausforderung dar, denn Ausfallschritte (Outcross = Einkreuzung einer anderen Rasse) sind immer wieder erforderlich.
Das heißt: Katzen fremder Rassen ziehen in den Zwinger, Verpaarungen werden durchgeführt und das vielversprechendste Baby (Rassestandard, Fellstruktur und/oder Charakter z.B.) bleibt in der Zucht.
So kann man den Fortbestand sowie die Weiterentwicklung der German Rex fördern.

Worauf läuft diese Vorgehensweise hinaus?
Irgendwann beherbergt man eigentlich hunderte von Katzen.
Da stellt sich die Frage nach artgerechter Haltung und Tierschutz.
Ein Herdentier ist auch die German Rex nicht.
Jedes einzelne Tier (egal ob gelockt oder glatthaarig) hat einen Anspruch auf Liebe, Zuwendung, Fürsorge.
Aus meiner Sicht als Tierschützerin funktioniert das aber nur bei einer kleinen Anzahl von Katzen im Haus, ansonsten ist man nur noch Versorger: Katzenklos reinigen, füttern; die Finanzierung muss ebenfalls gesichert sein (Tierarztbesuche, Vorsorgeuntersuchungen, Seuchentests, Impfungen, Ausstellungen usw.).
Zu einer seriösen Zucht gehört aber auch, und vor allen Dingen, Zeit für die Tiere, Zeit für die Aufzucht und Sozialisierung der Babys.

Um diesen Ansprüchen entsprechen zu können, muss man zum Wohle der nicht mehr für die Zucht benötigten Tiere ein anderes schönes Zuhause suchen und finden, denn jedes Geschöpf hat Anrecht auf ein glückliches Leben.

Dafür hat ein „guter“ Züchter zu sorgen (unter anderem).

Gesunde Zuchtkatzen – Eins der Themen: PKD

Krank werden kann einmal jedes Lebewesen.

Das Thema „PKD“ (polyzistische Nierenerkrankung) ist auch ungewöhnlich in unseren Kreisen und bislang liegen in unserer direkten Linie vom Hause Jung keine Erbkrankheiten vor (Gentest).

Nun ist aber eine PKD bei mindestens einem Bruder von Annelie aufgetreten.

Was heißt das für uns?

Die Nieren unserer Lilly (Annelie) sowie von ihrer Tochter Bibi (Duchesse) wurden geschallt sowie Gentests durchgeführt.

Das Ergebnis:

Lilly und Bibi sind gesund. Beide Katzen sind keine PKD-Träger. Dies trifft auf alle Kinder von Lilly zu.
Wir können demnach beruhigt mit unseren gesunden Katzen züchten. Ansonsten wären sie raus aus der Zucht und alle Betroffenen informiert worden.
Natürlich sind diese Untersuchungen nicht gerade günstig, aber unumgänglich, den Tieren zuliebe.

Hier ein Auszug aus Wikipedia:

Die Bekämpfung richtet sich auf das frühzeitige Erkennen erkrankter Tiere aus der Zucht (meine Anmerkung: dies gilt natürlich auch für Leukose und weitere schwere Erkrankungen).

Mit der Verpaarung zwischen einer polyzistisch-heterozygoten Katze ist es zwar möglich, PKD-freien Nachwuchs zu züchten (siehe den erkrankten Bruder von unserer gesunden Lilly; also 50% gesund und 50% krank).“

Aber… wer will das schon? 100% gesund ist der einzige Weg in der Zucht. Also muss der kranke Elternteil von Lilly ermittelt und aus der Zucht genommen werden.
(Die Krankheit muss ja nicht gezwungenermaßen ausbrechen. Aber man darf nicht mit so einem
Tier züchten.)
Es kann der Vater oder die Mutter sein, da die PKD autosomal dominant (also geschlechtsunabhängig) vererbt wird.

Wichtig: aus solch einer Verpaarung eines kranken Elternteiles mit einem gesunden Elternteil können immer wieder auch Tiere mit PKD fallen.

Diese Zucht ist nach §11 des deutschen Tierschutzgesetzes nicht erlaubt.

Aufgrund der monogen vererbten Einzeldefekte und Erkrankungen ist sie als Qualzucht eingestuft.

Sofern solch eine Verpaarung wissentlich durchgeführt wird, macht man sich strafbar.

Fazit: sobald eine Krankheit auftaucht, besteht Handlungsbedarf.

Wir haben die PKD für unseren Zwinger ausgeschlossen und gehen verantwortungsvoll mit der Zucht um, denn der Tierschutz stand und steht für uns immer an erster Stelle.

Dies ist unser Weg; schon immer gewesen.

Achtung: ich habe eine neue Telefonnummer

Und hier ist sie:

0176-610 72 751

Telefonisch bin ich nur bei ernsthaftem Interesse,
nach
dem Lesen meiner Website sowie
nach der Kontaktaufnahme per Mail
dienstags 
in der Zeit von 17.00 – 18.00 Uhr erreichbar.

Auf meiner Website finden Sie viele wichtige Informationen über die Themen
Allergie, Allergikerberichte,
die German Rex, Outcross, Hybriden,
Wichtiges rund um die Themen
Katzenhaltung, Ernährung, Trinken usw..

Hier der Link zu meiner Website:  http://www.german-rex.info/

Hier meine Mailadresse: info@vom-hause-jung.de