Kuscheln mit Mama ist …

… selbst mit acht Monaten für Donna noch wichtig. 😻😻

Advertisements

Unverhofft kommt oft, eine Katze kommt ins Haus, auf die man …

… evtl. allergisch reagiert und das Tier trotzdem erst einmal behalten möchte.

schnelle Maßnahmen:

  • Was ich sowieso jedem Allergiker empfehlen kann, ist ein hochpotenter Luftreiniger.
    Nicht nur bei Katzenhaarallergie (eigentlich eine fälschliche Bezeichnung), sondern auch bei diversen Kreuzallergien wie z.B. Hausstaub, Milben, Pollen usw. usw..
    Der Luftreiniger sorgt für saubere, gefilterte Luft im Raum.
    Je nach Größe werden mehrere Räume mit frischer Luft versorgt.
  • Täglich saugen, feucht staubwischen und regelmäßig lüften
  • Teppiche entfernen, wischbare Bodenbeläge sind zu bevorzugen
  • Die Katze mit Allerpet feucht abreiben. Allerpet hat sich bewährt.
    Man kann es auch für die Umgebung und Kuschelplätze, Kratzbaum und Böden verwenden.
  • Oftmals gewöhnt sich das Immunsystem an den Allergieauslöser.
  • Als erste Hilfe Maßnahme kann man beim Hausarzt eine Spritzenkur durchführen lassen.
  • Bioresonanztherapie soll ebenfalls hilfreich sein. Dazu kann ich persönlich leider keine näheren Auskünfte geben.
  • Gehen Sie in sich! Die Psyche darf nicht außer Acht gelassen werden.
    Angst ist ein sehr großer Faktor und kann schon Allergieschübe ohne Auslöser auslösen.
  • Wer nicht züchtet und nicht evtl. gerade dieses Tier für die Zucht, z.B. für einen Outcross benötigt, sollte seine Katze oder Kater schnellstmöglich kastrieren lassen,
    denn ca. sechs Wochen nach der Kastration sinkt die Enzymproduktion, die für unsere Allergien verantwortlich ist, um fast 50%. Das ist enorm viel.
  • Halten Sie die Katze aus Ihrem Schlafzimmer fern. Man sollte nichts provozieren oder verschlimmern. Eine Katze sollte eh immer nur in Katzengesellschaft leben und kann sich nachts mit der anderen Fellnase beschäftigen oder kuscheln.
  • Denken Sie nicht so viel über Ihre Befindlichkeit nach. Viele Allergiker schauen fast ausschließlich in sich hinein.

Viele weitere Informationen zum Themenbereich Allergie finden Sie unter folgendem Link:

http://www.german-rex.info/index.php/allergie

 

 

Was bedeutet Zucht eigentlich?

Bedeutet Zucht, eine Katze und einen Kater zu besitzen und diese immer wieder Nachwuchs auf die Welt bringen zu lassen? Nein, denn Zucht bedeutet Selektion und nicht die bloße ständig wiederkehrende Verpaarung von den selben Elterntieren.

Bei unserer German Rex ist Selektion unumgänglich: der Genpool muss erweitert werden, der Standard soll gefestigt werden (Familiengesicht kreieren) und die Gesundheit ist bei dem Rasseaufbau ein weiterer wichtiger Punkt.

Diese Aspekte zusammen zu bringen stellt eine Herausforderung dar, denn Ausfallschritte (Outcross = Einkreuzung einer anderen Rasse) sind immer wieder erforderlich.
Das heißt: Katzen fremder Rassen ziehen in den Zwinger, Verpaarungen werden durchgeführt und das vielversprechendste Baby (Rassestandard, Fellstruktur und/oder Charakter z.B.) bleibt in der Zucht.
So kann man den Fortbestand sowie die Weiterentwicklung der German Rex fördern.

Worauf läuft diese Vorgehensweise hinaus?
Irgendwann beherbergt man eigentlich hunderte von Katzen.
Da stellt sich die Frage nach artgerechter Haltung und Tierschutz.
Ein Herdentier ist auch die German Rex nicht.
Jedes einzelne Tier (egal ob gelockt oder glatthaarig) hat einen Anspruch auf Liebe, Zuwendung, Fürsorge.
Aus meiner Sicht als Tierschützerin funktioniert das aber nur bei einer kleinen Anzahl von Katzen im Haus, ansonsten ist man nur noch Versorger: Katzenklos reinigen, füttern; die Finanzierung muss ebenfalls gesichert sein (Tierarztbesuche, Vorsorgeuntersuchungen, Seuchentests, Impfungen, Ausstellungen usw.).
Zu einer seriösen Zucht gehört aber auch, und vor allen Dingen, Zeit für die Tiere, Zeit für die Aufzucht und Sozialisierung der Babys.

Um diesen Ansprüchen entsprechen zu können, muss man zum Wohle der nicht mehr für die Zucht benötigten Tiere ein anderes schönes Zuhause suchen und finden, denn jedes Geschöpf hat Anrecht auf ein glückliches Leben.

Dafür hat ein „guter“ Züchter zu sorgen (unter anderem).

Hauskatzen in der Rexzucht? Finde ich….

… als Allergikerin gar nicht gut, da ich auf alle Hauskatzen (und diverse Rassekatzen) allergisch reagiere.
Und das Wesen und der Charakter der Hauskatze passen so gar nicht zu unseren Rexen.
Warum nicht?

„Während jede edle Katzenrasse durch spezifische Charaktereigenschaften und Vorlieben auffällt, ist die rasselose Hauskatze ein „Überraschungspaket“. Sie ist lieb, anhänglich und verschmust, frech, launisch und scheu. Sie ist der sensible Kuscheltiger in der Wohnung, außerhalb des Hauses ist sie ein Draufgänger. So verschieden der Charakter des Individuums unter den Hauskatzen ist, in einer Eigenschaft sind sie fast alle gleich: Hauskatzen lieben die Freiheit!“
Quelle: Geliebte Katze
Und unsere Rexen lieben uns Menschen mehr als Freiheit.
Sie sind weder scheu noch frech. Lustig, aufgeschlossen, liebevoll und fürsorglich.
Launisch sind unsere Rexe nie.
Also sollten wir Züchter für den Outcross zwecks Genpoolerweiterung doch nicht irgendeine Hauskatze einsetzen, obwohl es natürlich leichter und billig ist, da man sie an jeder Ecke bekommt.
Der Charakter muss harmonieren und die Fellstruktur der Rexe darf nicht allzu verschlechtert werden.