Rex ist nicht gleich Rex und ….

…. Katze ist nicht gleich Katze.

Jedes Tier ist genetisch individuell sowie jeder Mensch. Das heißt: Die Produktion der allergieauslösenden Enzyme ist ebenfalls völlig unterschiedlich. Verträgt man die eine Rex oder nicht, lässt dies demzufolge keinerlei Rückschlüsse auf andere Rexkatzen oder Hybriden zu.

Da wir nun aber selber ein Allergikerhaushalt sind, werden unsere Tiere schon dementsprechend durch uns vorab getestet. Trotzdem sind die Selbstversuche seitens der ernsthaften Allergiker ein absolutes Muss.

Darüber hinaus führe ich mit den Betroffenen ausführliche Gespräche über ihre Allergie und informiere über die ersten wichtigen drei Wochen nach der Adoption. In dieser Zeit müssen zwingend manche Verhaltensregeln eingehalten werden.

Weitere wichtige Informationen zu diesem Themenbereich finden Sie auf meiner Website:

http://www.german-rex.info

Jeder Allergiker sollte genau über seine Allergie Bescheid wissen und eine eventuelle Adoption mit Ruhe und Bedacht angehen. Im Laufe der letzten 20 Jahre habe ich festgestellt, dass Übereifer und der zu intensive Blick nach Innen gerichtet, Komplikationen erzeugen. Man muss psychisch gefestigt sein und sich nicht rund um die Uhr selbst beobachten. Von der Psyche abgesehen sind die Kreuzallergien ebenfalls zu berücksichtigen.

In den Kennenlerngesprächen erörtern wir diese Problematiken ausführlich. Daher sind diese Termine sehr wichtig, damit sich jede Seite ein gutes Bild vom Gegenüber machen kann.

Die Adoption meiner Babys ist für mich eine sehr ernste Angelegenheit, denn schließlich geht es um ein Zuhause auf Lebenszeit. Daher bitte ich alle Interessenten, sich vorab auf meiner Website zu informieren und weitere Recherchen durchzuführen.

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Was bedeutet Zucht eigentlich?

Bedeutet Zucht, eine Katze und einen Kater zu besitzen und diese immer wieder Nachwuchs auf die Welt bringen zu lassen? Nein, denn Zucht bedeutet Selektion und nicht die bloße ständig wiederkehrende Verpaarung von den selben Elterntieren.

Bei unserer German Rex ist Selektion unumgänglich: der Genpool muss erweitert werden, der Standard soll gefestigt werden (Familiengesicht kreieren) und die Gesundheit ist bei dem Rasseaufbau ein weiterer wichtiger Punkt.

Diese Aspekte zusammen zu bringen stellt eine Herausforderung dar, denn Ausfallschritte (Outcross = Einkreuzung einer anderen Rasse) sind immer wieder erforderlich.
Das heißt: Katzen fremder Rassen ziehen in den Zwinger, Verpaarungen werden durchgeführt und das vielversprechendste Baby (Rassestandard, Fellstruktur und/oder Charakter z.B.) bleibt in der Zucht.
So kann man den Fortbestand sowie die Weiterentwicklung der German Rex fördern.

Worauf läuft diese Vorgehensweise hinaus?
Irgendwann beherbergt man eigentlich hunderte von Katzen.
Da stellt sich die Frage nach artgerechter Haltung und Tierschutz.
Ein Herdentier ist auch die German Rex nicht.
Jedes einzelne Tier (egal ob gelockt oder glatthaarig) hat einen Anspruch auf Liebe, Zuwendung, Fürsorge.
Aus meiner Sicht als Tierschützerin funktioniert das aber nur bei einer kleinen Anzahl von Katzen im Haus, ansonsten ist man nur noch Versorger: Katzenklos reinigen, füttern; die Finanzierung muss ebenfalls gesichert sein (Tierarztbesuche, Vorsorgeuntersuchungen, Seuchentests, Impfungen, Ausstellungen usw.).
Zu einer seriösen Zucht gehört aber auch, und vor allen Dingen, Zeit für die Tiere, Zeit für die Aufzucht und Sozialisierung der Babys.

Um diesen Ansprüchen entsprechen zu können, muss man zum Wohle der nicht mehr für die Zucht benötigten Tiere ein anderes schönes Zuhause suchen und finden, denn jedes Geschöpf hat Anrecht auf ein glückliches Leben.

Dafür hat ein „guter“ Züchter zu sorgen (unter anderem).

Gesunde Zuchtkatzen – Eins der Themen: PKD

Krank werden kann einmal jedes Lebewesen.

Das Thema „PKD“ (polyzistische Nierenerkrankung) ist auch ungewöhnlich in unseren Kreisen und bislang liegen in unserer direkten Linie vom Hause Jung keine Erbkrankheiten vor (Gentest).

Nun ist aber eine PKD bei mindestens einem Bruder von Annelie aufgetreten.

Was heißt das für uns?

Die Nieren unserer Lilly (Annelie) sowie von ihrer Tochter Bibi (Duchesse) wurden geschallt sowie Gentests durchgeführt.

Das Ergebnis:

Lilly und Bibi sind gesund. Beide Katzen sind keine PKD-Träger. Dies trifft auf alle Kinder von Lilly zu.
Wir können demnach beruhigt mit unseren gesunden Katzen züchten. Ansonsten wären sie raus aus der Zucht und alle Betroffenen informiert worden.
Natürlich sind diese Untersuchungen nicht gerade günstig, aber unumgänglich, den Tieren zuliebe.

Hier ein Auszug aus Wikipedia:

Die Bekämpfung richtet sich auf das frühzeitige Erkennen erkrankter Tiere aus der Zucht (meine Anmerkung: dies gilt natürlich auch für Leukose und weitere schwere Erkrankungen).

Mit der Verpaarung zwischen einer polyzistisch-heterozygoten Katze ist es zwar möglich, PKD-freien Nachwuchs zu züchten (siehe den erkrankten Bruder von unserer gesunden Lilly; also 50% gesund und 50% krank).“

Aber… wer will das schon? 100% gesund ist der einzige Weg in der Zucht. Also muss der kranke Elternteil von Lilly ermittelt und aus der Zucht genommen werden.
(Die Krankheit muss ja nicht gezwungenermaßen ausbrechen. Aber man darf nicht mit so einem
Tier züchten.)
Es kann der Vater oder die Mutter sein, da die PKD autosomal dominant (also geschlechtsunabhängig) vererbt wird.

Wichtig: aus solch einer Verpaarung eines kranken Elternteiles mit einem gesunden Elternteil können immer wieder auch Tiere mit PKD fallen.

Diese Zucht ist nach §11 des deutschen Tierschutzgesetzes nicht erlaubt.

Aufgrund der monogen vererbten Einzeldefekte und Erkrankungen ist sie als Qualzucht eingestuft.

Sofern solch eine Verpaarung wissentlich durchgeführt wird, macht man sich strafbar.

Fazit: sobald eine Krankheit auftaucht, besteht Handlungsbedarf.

Wir haben die PKD für unseren Zwinger ausgeschlossen und gehen verantwortungsvoll mit der Zucht um, denn der Tierschutz stand und steht für uns immer an erster Stelle.

Dies ist unser Weg; schon immer gewesen.

Achtung: ich habe eine neue Telefonnummer

Und hier ist sie:

0176-610 72 751

Telefonisch bin ich nur bei ernsthaftem Interesse,
nach
dem Lesen meiner Website sowie
nach der Kontaktaufnahme per Mail
dienstags 
in der Zeit von 17.00 – 18.00 Uhr erreichbar.

Auf meiner Website finden Sie viele wichtige Informationen über die Themen
Allergie, Allergikerberichte,
die German Rex, Outcross, Hybriden,
Wichtiges rund um die Themen
Katzenhaltung, Ernährung, Trinken usw..

Hier der Link zu meiner Website:  http://www.german-rex.info/

Hier meine Mailadresse: info@vom-hause-jung.de

Veränderungen….

… gehören leider zum Leben. Und noch mehr zu einer Zucht; gerade zu einer Aufbauzucht,
die vom Outcross lebt, um den Genpool zu erweitern.

Unsere Alice (Enya vom Hause Jung) ist in Rente gegangen.
Sie lebt nun als Omi weiterhin in unserer Familie.
Sarastus, mein geliebter Lockenkater, ist leider ebenfalls aus der Zucht ausgeschieden.
So wie seine Tochter Umbrella (viel zu lieb für ein großes Rudel) und Annika Nordlichter Rexe.

Wer bleibt also noch in der Zucht vom Hause Jung….
Yves vom Hause Jung (Sohn von Sarastus und Enya).
Moorteichs Tabea und Annelie Nordlichter Rexe.
Ein ums andere Jahr wird Yves Tabea und Annelie decken.
Die beiden Mädchen bekommen nur noch alle zwei Jahre Nachwuchs.

Unsere zukünftige Generation bilden Zara und Caitlin vom Hause Jung.
Hier warten wir noch auf den passenden Kater (ist in Arbeit).
Dieses 3er Team wird ebenfalls nur alle zwei Jahre zum Einsatz kommen.

Hauskatzen in der Rexzucht? Finde ich….

… als Allergikerin gar nicht gut, da ich auf alle Hauskatzen (und diverse Rassekatzen) allergisch reagiere.
Und das Wesen und der Charakter der Hauskatze passen so gar nicht zu unseren Rexen.
Warum nicht?

„Während jede edle Katzenrasse durch spezifische Charaktereigenschaften und Vorlieben auffällt, ist die rasselose Hauskatze ein „Überraschungspaket“. Sie ist lieb, anhänglich und verschmust, frech, launisch und scheu. Sie ist der sensible Kuscheltiger in der Wohnung, außerhalb des Hauses ist sie ein Draufgänger. So verschieden der Charakter des Individuums unter den Hauskatzen ist, in einer Eigenschaft sind sie fast alle gleich: Hauskatzen lieben die Freiheit!“
Quelle: Geliebte Katze
Und unsere Rexen lieben uns Menschen mehr als Freiheit.
Sie sind weder scheu noch frech. Lustig, aufgeschlossen, liebevoll und fürsorglich.
Launisch sind unsere Rexe nie.
Also sollten wir Züchter für den Outcross zwecks Genpoolerweiterung doch nicht irgendeine Hauskatze einsetzen, obwohl es natürlich leichter und billig ist, da man sie an jeder Ecke bekommt.
Der Charakter muss harmonieren und die Fellstruktur der Rexe darf nicht allzu verschlechtert werden.