Nochmal der Pido 😻

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Gesunde Zuchtkatzen – Eins der Themen: PKD

Krank werden kann einmal jedes Lebewesen.

Das Thema „PKD“ (polyzistische Nierenerkrankung) ist auch ungewöhnlich in unseren Kreisen und bislang liegen in unserer direkten Linie vom Hause Jung keine Erbkrankheiten vor (Gentest).

Nun ist aber eine PKD bei mindestens einem Bruder von Annelie aufgetreten.

Was heißt das für uns?

Die Nieren unserer Lilly (Annelie) sowie von ihrer Tochter Bibi (Duchesse) wurden geschallt sowie Gentests durchgeführt.

Das Ergebnis:

Lilly und Bibi sind gesund. Beide Katzen sind keine PKD-Träger. Dies trifft auf alle Kinder von Lilly zu.
Wir können demnach beruhigt mit unseren gesunden Katzen züchten. Ansonsten wären sie raus aus der Zucht und alle Betroffenen informiert worden.
Natürlich sind diese Untersuchungen nicht gerade günstig, aber unumgänglich, den Tieren zuliebe.

Hier ein Auszug aus Wikipedia:

Die Bekämpfung richtet sich auf das frühzeitige Erkennen erkrankter Tiere aus der Zucht (meine Anmerkung: dies gilt natürlich auch für Leukose und weitere schwere Erkrankungen).

Mit der Verpaarung zwischen einer polyzistisch-heterozygoten Katze ist es zwar möglich, PKD-freien Nachwuchs zu züchten (siehe den erkrankten Bruder von unserer gesunden Lilly; also 50% gesund und 50% krank).“

Aber… wer will das schon? 100% gesund ist der einzige Weg in der Zucht. Also muss der kranke Elternteil von Lilly ermittelt und aus der Zucht genommen werden.
(Die Krankheit muss ja nicht gezwungenermaßen ausbrechen. Aber man darf nicht mit so einem
Tier züchten.)
Es kann der Vater oder die Mutter sein, da die PKD autosomal dominant (also geschlechtsunabhängig) vererbt wird.

Wichtig: aus solch einer Verpaarung eines kranken Elternteiles mit einem gesunden Elternteil können immer wieder auch Tiere mit PKD fallen.

Diese Zucht ist nach §11 des deutschen Tierschutzgesetzes nicht erlaubt.

Aufgrund der monogen vererbten Einzeldefekte und Erkrankungen ist sie als Qualzucht eingestuft.

Sofern solch eine Verpaarung wissentlich durchgeführt wird, macht man sich strafbar.

Fazit: sobald eine Krankheit auftaucht, besteht Handlungsbedarf.

Wir haben die PKD für unseren Zwinger ausgeschlossen und gehen verantwortungsvoll mit der Zucht um, denn der Tierschutz stand und steht für uns immer an erster Stelle.

Dies ist unser Weg; schon immer gewesen.

Veränderungen….

… gehören leider zum Leben. Und noch mehr zu einer Zucht; gerade zu einer Aufbauzucht,
die vom Outcross lebt, um den Genpool zu erweitern.

Unsere Alice (Enya vom Hause Jung) ist in Rente gegangen.
Sie lebt nun als Omi weiterhin in unserer Familie.
Sarastus, mein geliebter Lockenkater, ist leider ebenfalls aus der Zucht ausgeschieden.
So wie seine Tochter Umbrella (viel zu lieb für ein großes Rudel) und Annika Nordlichter Rexe.

Wer bleibt also noch in der Zucht vom Hause Jung….
Yves vom Hause Jung (Sohn von Sarastus und Enya).
Moorteichs Tabea und Annelie Nordlichter Rexe.
Ein ums andere Jahr wird Yves Tabea und Annelie decken.
Die beiden Mädchen bekommen nur noch alle zwei Jahre Nachwuchs.

Unsere zukünftige Generation bilden Zara und Caitlin vom Hause Jung.
Hier warten wir noch auf den passenden Kater (ist in Arbeit).
Dieses 3er Team wird ebenfalls nur alle zwei Jahre zum Einsatz kommen.

Neues Outfit, neue Technik, neues CMS: www.german-rex.info

Nur die Adresse ist geblieben.
Und natürlich auch wir selber und unsere Katzen (zumindest teilweise).
Hoffe, wir gefallen Euch weiterhin.

http://www.german-rex.info